In den Bereichen allgemeiner Fitnesssport sowie Ausdauersport ob nun im Einzeltraining oder kleinere und größere Gruppen, ich berate und betreue Sie gerne.
Ob Sie erst mit einem Sport beginnen wollen, oder bereits aktiver Freizeitsportler sind, ich bin gerne für Sie da.
Nachfolgend ein kleiner Überblick: Walking- und Nordic Walking Unterricht Jogging- und Lauftraining Fitness- und Kraftsporttraining Erarbeitung von Trainingsplänen im Ausdauer-, Fitness- und Kraftbereich Gemeinsame Trainingsstunden in den oben genannten Bereichen zur allgemeinen Unterstützung, Beratung oder einfach als Trainingspartner.
- Der Stadtpark von Püttlingen mit dem Rathaus und dem Schlösschen
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Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Einer der spannendsten Orte der Welt….Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr in den Wintermonaten und von 10 bis 19 Uhr in den Sommermonaten. Besuchen Sie die Völklinger Hütte mit Ferrodrom, Erzhalle, Gebläsehalle und Hochofengruppe. Sie werden begeistert sein über die Entdeckungsreise die Sie erwartet. Die Geschichte der Völklinger Hütte1873
Der Hütteningenieur Julius Buch gründet bei Völklingen ein Stahlwerk. Sechs Jahre später wird das Werk wieder geschlossen. Die hohen Zölle verteuern die Einfuhr von Roheisen. 1881
Carl Röchling kauft das stillgelegte Stahlwerk in Völklingen. Er setzt auf die Produktion von Roheisen: 1883 wird der erste Hochofen angeblasen. 1890
Die Unternehmenspolitik Carl Röchlings zeigt Erfolg: Die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke sind der größte Eisenträgerhersteller Deutschlands. 1891
Eröffnung des Thomas-Stahlwerks der Völklinger Hütte. Relativ spät führt Carl Röchling das Thomas-Verfahren auf der Völklinger Hütte ein. Deshalb kann jetzt auch die lothringische Minette in Völklingen verhüttet werden. 1897
Die erste Koksbatterie wird in Völklingen direkt neben den Hochöfen erstellt. Die Röchlings haben viel Erfahrung mit der Verkokung der Steinkohle. Im Sulzbachtal haben sie eine der größten Kokereien im saarländischen Industrierevier betrieben. Aus dem Jahr 1897 stammt auch das Kohlesilo aus Stahlblech, das die Kokerei überagt. Das Silo ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der Völklinger Hütte. 1900
Zwei Jahre zuvor ist die erste Gasgebläsemaschine in Betrieb gegangen, die mit dem Gas aus den Hochöfen angetrieben wird. Die Gebrüder Röchling erkennen sofort die Bedeutung der Gasmaschine für die weitere Entwicklung der Eisenindustrie. Gegenüber der Hochofengruppe wird das Gebläsehaus errichtet. 1911
Die Hängebahnanlage zur Beschickung der Hochöfen entsteht. Die Völklinger Hütte produziert auf Hochtouren. An den Hochöfen und im Thomas-Stahlwerk wird Eisen und Stahl für den Aufbau der Industriegesellschaft hergestellt. 1913
Beim Bau der Möllerhalle gingen die Architekten neue Wege: Das Industriegebäude war eines der ersten Bauwerke dieser Dimension, das in Stahlbeton ausgeführt wurde. 1917 /1918
Der Wasserhochbehälter ein Stahlbetonfachwerkbau wird errichtet und ist damals eines der ersten Beispiele für eine gerade entstehende neue Industriearchitektur. 1928
Auch die Sintertechnik bietet die Chance, Abfallprodukte des Verhüttungsprozesse – Feinerz, Gichtstaub – zu recyclen. Das feine Material wird in der Sinteranlage bei 1300° C zu stückigem Material zusammengebacken und dann in den Hochofen eingefüllt. In Völklingen entsteht eine der modernsten Sinteranlagen in Europa – damals auch eine der größten. 1944
Insgesamt arbeiteten während des Zweiten Weltkrieges etwa 70.000 Fremdarbeiter und Kriegsgefangene in den Bergwerken, Hütten und Fabriken des Saarreviers. In den Röchling'schen Eisen- und Stahlwerken waren es bis Kriegsende Tausende Frauen und Männer, vorwiegend aus Russland, Polen und Jugoslawien. Aber auch Menschen aus Italien, Holland, Belgien und Luxemburg waren während dieser Zeit unter schwersten Bedingungen im Einsatz in der Eisen- und Stahlproduktion. 1965
Mehr als 17.000 Menschen arbeiten in der Völklinger Hütte. Es ist die höchste Beschäftigtenzahl in der Geschichte der Völklinger Hütte. 1975
Die weltweite Stahlkrise erfasst auch die Völklinger Hütte. 1982 werden die Eisen- und Stahlwerke in Völklingen und Burbach zu ARBED-Saarstahl zusammengelegt. 1980
Nahe des Völklinger Eisenwerkes entsteht ein neues Stahlwerk. Im Blasstahlverfahren wird das Roheisen aus den Hochöfen zu Stahl weiterverarbeitet. 1986
Die Roheisenphase der Völklinger Hütte wir stillgesetzt. Teile der stillgelegten Hütte werden unter Denkmalschutz gestellt, das Eisenwerk wird Industriedenkmal. 1994
Die UNESCO erklärt die Völklinger Hütte zum "Weltkulturerbe". 1999
Das Saarland gründet die neue Trägergesellschaft Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. 2000
Erstmals besuchen mehr als 104.000 Menschen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. 2004
10-jähriges Jubiläum der Völklinger Hütte als UNESCO-Weltkulturerbe. Eröffnung des 1. Science Center im Saar-Lor-Lux Raum, „Ferrodrom® – Erlebniswelt Völklinger Hütte“, rund um Eisen und Stahl in der Möllerhalle. 202.057 Menschen besuchen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. 2005
193.073 Menschen besuchen die Ausstellung „InkaGold – 3000 Jahre Hochkulturen – Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru“. 2006
Begehbare Besucherwege wurden von bisher zwei auf drei Kilometer erweitert, ein Großteil davon überdacht. Eröffnung der neuen Multimedia-Einführungs-Show, neu begehbaren Sinteranlage, der Erzhalle und des Erlebnisreichs für Kinder und junge Menschen „Lily Luna – die phantastische Welt der der eisernen Dinge“. Neuer Picknickbereich. 2007
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist ein Hauptprojekt von Luxemburg und Großregion – Kulturhauptstadt Europas 2007. Science Center Ferrodrom® um über 100 Mitmachobjekte im Innen- und Außenbereich ausgebaut.